Auferstehungs-Orchesterkonzert: Musik des Jahres 1818. Klassizismus & Romantik

Sonntag, 6. Mai 2018, 17.00 Uhr

Auferstehungskirche im Stadtpark Fürth

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Für das Auferstehungskonzert am Sonntag, dem 6. Mai um 17.00 Uhr in der Auferstehungskirche hat Sirka Schwartz-Uppendieck ein ganz besonderes Programm ausgewählt.
Alle aufgeführten Werke stammen aus dem Jahr 1818, feiern also dieses Jahr zweihundertjähriges Jubiläum – genau wie die Stadt Fürth, die das Konzert deshalb auch in ihren Jubiläums-Festkalender aufgenommen hat.
Die Orgel der Auferstehungskirche hat zu Konzertbeginn einen Star-Auftritt mit Musik, die ihr wie auf den Leib geschrieben ist. „Ich spiele ein Voluntary von Samuel Wesley“, berichtet Sirka Schwartz-Uppendieck. „Dafür passt die klassizistisch-romantische Intonation der Späth-Orgel perfekt!“ Wesley (1766-1837) stammte aus einer britischen Methodistenfamilie, sein Vater Charles war ein bekannter Kirchenlieddichter.
Für einen kräftigen Schuss französische Romantik sorgen dann die Harfenistin Laurence Tercier und Sirka Schwartz-Uppendieck am Flügel mit dem Doppelkonzert für Harfe, Klavier und Orchester von Louis Emmanuel Jadin. Es begleitet das Farrenc Orchester unter dem Dirigat von Bernd Müller.
Die Reise geht weiter quer durch Europa: Markus Simon (Bassbariton) schlüpft mit Arien aus der Rossini-Oper „Moses in Ägypten“ in zwei gegensätzliche Rollen – als wütender Pharao und als standhafter Moses. Darüber hinaus singt er zärtliche Balladen von Schubert und mitreißende „Schottische Lieder“ von Beethoven – alles absolute Hits des Jahres 1818.
Ebenso wie das Es-Dur-Klavierkonzert des Mozart-Sohnes Franz Xaver (1791-1844), mit dem Sirka Schwartz-Uppendieck zum Schluss eine echte Neuentdeckung präsentiert.

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Damit die Atmosphäre des Jahres 1818 auch optisch erfahrbar wird, bietet der Arbeitskreis Kunst und Kirche ab dem Konzerttag eine informative kunstgeschichtliche Ausstellung an: „Fürth: Bürgerstolz des Klassizismus“ von Monika Berthold-Hilpert und Markus Hilpert.
Auf großen Schautafeln wird dokumentiert, wie in der Ära des Bürgermeisters Franz Joseph Bäumen ab 1818 markante Akzente im Stadtbild gesetzt wurden. Dazu gehören das Rathaus ebenso wie die katholische Kirche Zu Unserer Lieben Frau und die evangelische Auferstehungskirche.
Die Ausstellung wird am 6. Mai nach dem Ende des Konzerts gegen 18.30 Uhr eröffnet und ist bis zum 31. Juli täglich von 10 bis 18 Uhr in der Auferstehungskirche zu sehen.


P.S.: Vor dem Konzert empfehlen wir Ihnen den Besuch der Führung „Der Stadtpark - die heimliche Liebe der Fürther“. Treffpunkt 15 Uhr vor der Auferstehungskirche, Eintritt 7 (5,50) Euro. Teilnehmende besuchen das Konzert zum ermäßigten Preis.

 

Die Auferstehungskirche im Stadtpark Fürth. Foto: Tina Ternes
Die Auferstehungskirche im Stadtpark Fürth. Foto: Tina Ternes
Illustration aus dem Ausstellungskatalog: Fürth - Bürgerstolz des Klassizismus
Illustration aus dem Ausstellungskatalog: Fürth - Bürgerstolz des Klassizismus